Wettbewerb Ersatzneubau Schulhaus Borrweg, Zürich

Als selbstbewusster Baukörper schiebt sich der Ersatzneubau Schulhaus Borrweg entlang der bestehenden, topographischen Kante ins Gelände. Die Setzung des riegelförmigen Volumens an der Platzkante bildet klar ausformulierte und grosszügige Freiräume sowohl Richtung Rossweidli (Südwesten) wie auch zum Rasenspielfeld (Nordosten). Der grosse zusammenhängende Freiraum auf der Hangseite bildet das neue Zentrum der Schule am Üetliberg und dient als Pausenplatz für die Schulen Friesenberg und Borrweg. Die beiden Niveaus werden durch eine breite Treppenanlage miteinander verbunden und in Beziehung zueinander gesetzt. Die Grosszügigkeit der Freiräume wie auch die Ausformulierung des Schulhauses erheben den Anspruch auf Öffentlichkeit. Als frei zugängliches Gelände übernimmt die Schulanlage am Üetliberg die Funktion als Quartiertreffpunkt. Mit seinen grossen Dimensionen bezieht sich das neue Schulhaus auf das Zentrum Friesenberg und weist voraus auf die anstehende Verdichtung der umgebenden Gartenstadtsiedlung. Trotz seinen grossen Abmessungen steht der Neubau in intensivem Dialog mit dem bestehenden Schulhaus Friesenberg. Das neue Schulhaus Borrweg tritt als vier bis fünf geschossiges Volumen in Erscheinung. Als grosser verputzter Baukörper mit einem massiven Sockel aus Ortbeton integriert sich die neue Schule in die Umgebung. Die Repetition gleichbleibender Elemente als Ausdruck der strengen inneren Organisation sorgt für ruhige und unaufgeregte Ansichten. In seiner ausgeglichenen äusseren Erscheinung erinnert der Entwurf ganz bewusst an klassisch moderne Bauten. 

Verfahrensart: Offener Projektwettbewerb

Jahr: 2019

Bauherrschaft: Stadt Zürich, Amt für Hochbauten

Architektur: Forrer Zimmermann Architekten GmbH

Landschaft: M. Rosenmayr Landschaftsarchitekt BLSA

Bauingenieur: Schnetzer Puskas Ingenieure AG

Haustechnik & Bauphysik: Raumanzug GmbH